Wenn es Gesundheitlich nicht mehr geht

Andreas Gehr

Andreas Gehr

Finanzberater seit
30 Jahren

Der große Unterschied


Dieser liegt im Leistungsfall zwischen der Dienstunfähigkeitsklausel und der Berufsunfähigkeit im Nachweis.
Bei der „echten“ Dienstunfähigkeitsklausel muss ich nur nachweisen, dass ich aus medizinischen Gründen eine Ruhestandsversetzung bekomme. Das kann ich mithilfe der Ruhestandsversetzung und einem amtsärztlichen Zeugnis.
“Eine Berufsunfähigkeit muss ich dem Versicherer nachweisen, dass ich aus gesundheitlichen Gründen meinen Beruf nur noch zur Hälfte ausüben kann. Und dann eben Beweisen, dass ich aufgrund der Krankheit, die ich auch nachweisen muss, nur noch zu 50% arbeiten kann. Oder ein sinnvolles Arbeitsergebnis nicht mehr möglich ist. Der springende Punkt ist: ICH muss das dem BU-Versicherer beweisen.”

Die Wartezeit von 5 ruhegehaltsfähigen Dienstjahren und vollständige Dienstunfähigkeitsklausel


Sie ist entscheidend, wenn ich entlassen werde. Im Ernstfall besonders für Beamte auf Widerruf und Probe sehr wichtig.

Da die Beamtenabsicherung durch den Dienstherrn erst mit dem Erreichen von 5 ruhegehaltsfähigen Dienstjahren anspringt, müssen auch die ersten 5 Jahre gut abgesichert sein. Eine vollständige Beamtenklausel leistet auch bei einer Entlassung. Denn Beamte auf Probe bekommen vom Dienstherrn keine Ruhestandsversetzung, sondern er entlässt sie. Ausnahmen sind möglich, aber unwahrscheinlich.
Dienstbeschädigung oder Dienstunfall wären solche Ausnahmen. Ansonsten kann ein Beamter auf Probe bei allgemeiner Dienstunfähigkeit nur einen Antrag auf Ruhestandsversetzung stellen. Der dazugehörige Paragraf ist aber eine sogenannte Kann-Klausel. Es besteht kein Anspruch darauf und ich kenne ich keinen Fall, in der ein Beamter auf Probe wegen einer Krankheit oder einem Freizeitunfall in den Ruhestand geschickt wurde.

Sprechen wir darüber

 

Sie haben Interesse?

Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin!

Termine sind auch online per Videokonferenz möglich.